Tschuggen Grand Hotel
Kunde
Tschuggen Grand Hotel, Arosa (CH)
Projektstandort
Arosa , Schweiz
Projektdatum
2007
Architekt
Arbeitsgemeinschaft Studio Botta, Lugano (CH); Architektur- und Ingenieurbüro Fanzun AG, Chur (CH)
Lichtplaner
Jürgen Häcker, Mehr Licht, St. Moritz (CH)
Electrical contractor
Bühler+Scherler AG, St. Gallen (CH)
Wie ein Lichtbandsystem Architektur und Natur harmonisch verbindet
Die Tschuggen Bergoase beeindruckt schon aus der Ferne – einzig die markanten, 13 Meter hohen Lichtsegel ragen aus dem Bergwald hervor. Dieses Meisterwerk von Mario Botta folgt dem Prinzip „bauen, ohne zu überbauen“: Vier Hauptgeschosse der 3.200 m² großen Wellness- und Spa-Anlage verschwinden nahezu unsichtbar im Berg. Natürliches Licht strömt durch die Oberlichter und vermischt sich harmonisch mit unsichtbar integrierter Kunstbeleuchtung, um eine einladende Atmosphäre zu schaffen.
Unsichtbares Licht, maximale Wirkung
Die Beleuchtung ist ein unsichtbarer Gestaltungsfaktor: Vouten an den Übergängen von Wand zu Decke verbergen das TECTON TETRIS Lichtbandsystem, das warmweißes Licht auf die filigrane Holzdecke lenkt. Farbfolien verwandeln graue Wände in sanftes Blau, das sich je nach Tageslicht verändert. Im Spa-Bereich setzen Strahler mit Halogenlampen die Wasserwelt effektvoll in Szene, indem sie die Natursteinmauern bei Nacht plastisch hervorheben – ein kunstvolles Zusammenspiel von Architektur, Licht und Natur.
"Licht, das Geschichten erzählt – Eine Symbiose aus Natur, Architektur und Wohlbefinden."